mercoledì 18 gennaio 2017

Dorf-Upgrade

Unser Dorf hat Anfang dieses Jahres ein Upgrade verpasst bekommen - einen Friseur. In der zum letzten Jahr oder so aufgegebenen Bank-Filiale. In einem Dorf, das nur an zwei Tagen halbtägig einen Bäcker hat (bzw. demnächst dann auch hatte, weil der Bäcker den Verkauf aufgibt) und wo man inzwischen in die Stadt fahren muss, um Geld vom Automaten zu bekommen ... da mag das zwar seltsam erscheinen, dass ausgerechnet ein Friseur hier auf macht - aber ich finde es toll.

Die Preise ist äußerst zivil, am Mittwochnachmittag können Männer und Kinder ohne Termin vorbei schauen, Frauen müssen wohl einen Termin ausmachen, aber da ich eh kein begeistertes Friseur-Gänger bin, spielt das eine eher untergeordnete Rolle. Tertia wollte unbedingt so schnell wie möglich zu diesem Friseur, zwar möchte sie sich die Haare wie Rapunzel wachsen lassen, aber so alle gleich lang, Mama .. wie nennt man das noch mal?! Spitzen schneiden, gell? das wollte sie dann doch.
(Ich muss ja immer schauen, dass die Kinder einigermaßen fotogene Frisuren haben, damit mir dann von den Agenturen nicht die Bilder auf Grund von schlechten Haarschnitten abgelehnt werden).

Also gingen Tertia und ich heute - am Kindertag -  zum Friseur. Und trafen gleich mal das halbe Dorf. Und liessen dann Tertia die Spitzen schneiden. Silencia wollte natürlich auch zum Friseur, aber selbstverständlich ohne mich - wie peinlich wäre das auch. Also ging sie zusammen mit ihrer Freundin - nachdem ich ihr per WhatsApp versichern musste, dass wir bereits auf dem Weg aus dem Laden heraus waren. Und hat jetzt auch wieder eine gescheite Frisur. Nächsten Mittwoch schicke ich dann ilfiglio.

Ansonsten brüte ich über einem Blog-Post zum Thema Zukunft und wie einfach früher alles war, als man noch keine Kinder hatte und einfach seine ganzen Sachen in ein Auto packte, lustig losfuhr und sich sicher war, schon irgendwas zu finden, wo man dann die nächsten Jahre leben würde.

P.S: Silencia beschwerte sich übrigens über den Friseur, weil sich die Damen dort nicht mit ihr unterhalten hätten. Worauf ilfiglio und ich nur fassungslos und synchron meinte: Aber das ist doch toll! und dann gemeinsam feststellten, dass wir anscheinend beide nichts nerviger finden, als sich mit Friseuren unterhalten zu müssen. Mein Sohn ;-) (ich bin deshalb auch jahrelang nicht zum Friseur gegangen, sondern habe mir die Haare immer von meiner Mutter schneiden lassen)

lunedì 16 gennaio 2017

Lobhudelei

Meine Agentur war so nett, ein hübsches Porträt über mich und meine Arbeit zu schreiben, den Link dazu gibt es auf den Seiten der Shootingqueens - wen es interessiert. Außerdem übernehme ich diese Woche den Instagram-Account der Agentur  (in Wirklichkeit haben wir schon vor 2 Wochen Bilder ausgewählt und ich meinen Senf dazu gegeben, aber so klingt es natürlich cooler ;-) )

sabato 14 gennaio 2017

Lektüretip

Heute mal wieder ein Lektüretip in Sachen Kinder- und Jugendliteratur, d.h. es ist ein Tip für genau die Übergangszeit von Kinder- zu Jugendliteratur. Ich finde es nämlich derzeit ziemlich schwierig, für Silencia passende Lektüre zu finden. In unsere wirklich guten Buchladen vor Ort werden die Bücher in ab 9 und ab 12 eingeteilt und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Silencia Bücher ab 9 innerhalb weniger Stunden so nebenbei inhaliert hat, während die Themen von ab 12 oft einfach noch meilenweit von ihrer Lebenswelt entfernt sind. Klassischerweise - so nehme ich an - würden hier die Fantasy-Romane ins Spiel kommen, aber genauso wie ilfiglio schüttelt sich ja auch Silencia nur angewidert und weigert sich komplett da auch nur irgendwas mal anzulesen.

So habe ich mich vor Weihnachten sehr gefreut, als ich über dieses Buch stolperte:


Die Geschichte spielt in einem englischen Internat der 30er Jahre des letzten Jahrhundert, die beiden 13 jährigen Schülerinnen Daisy Wells und Hazel Wong, die eine blaublütig, die andere aus Hongkong kommend, untersuchen ganz im Stile Agatha Christies bzw. Sherlock Holms und Dr. Watsons einen Tod (oder war es Mord?!)  an ihrer Schule.  
Silencia mochte das Buch sehr, hat es verschlungen, obwohl die Sprache und das Setting nicht ganz so einfach zu sein scheinen, aber ich denke, Eva Ibbotson hat mir ihren Bücher da schon etwas Vorarbeit geleistet (Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf und Annika und der Stern von Kazan  - okay, englische 1910er Jahre, aber für eine 10jährige aus dem 21. Jahrhundert schon sehr ähnlich). Jedenfalls wird es Silencia freuen, dass das ganze eine Reihe ist, in England sind bereits fünf Bücher erschienen, in Deutschland kommt im Februar der 2. Band (Teestunde mit Todesfall) auf den Markt. 

venerdì 13 gennaio 2017

Vom Winde verweht

Eigentlich wollte ich endlich mal wieder etwas bloggen, die Woche flog nur so vorbei, aber gestern Nacht flog uns auch gefühlt das Haus um den Kopf und so bin ich heute einfach nur müde.

Irgendwelche Schäden hat das Sturmtief nicht angerichtet, wirklich schlimm war es hier in der Gegend auch nicht, das bedeutete aber leider nicht, dass es hier bei uns im Haus ruhig blieb. Im Gegenteil, die Fensterläden klapperten, der Ofen heulte, die Fenster zitterten, der Regen klatschte gegen die Fensterscheiben und der Wind heulte um die Ecken. Bisweilen lagen zwei Kinder bei uns im Bett, so richtig schlafen konnte niemand und mir spukte der Gedanke im Kopf herum (mal abgesehen von: oh Mist, den Tag morgen kannst du wohl eher vergessen), dass sich in unserem Hof gerne mal Windhosen bilden und in den 70 Jahren mal das ganze Haus von einem Sturm abgedeckt wurde (und nicht zu vergessen unser tolles Hagelerlebnis vor 3,5 Jahren ...). Ich glaube, wir freuen uns alle auf heute Abend.

Ansonsten wäre ich mal wieder mit dem Winter durch, ein paar Tage echten Schnee (das will hier ja schon was heissen und das hat man auch nicht jedes Jahr), Schlittenfahren waren wir auch, Weihnachten und Silvester sind ebenfalls durch ... also ... von mir aus darf jetzt gerne der Frühling kommen ... tut er ja aber nicht ... sondern die nächste Woche steht wohl Dauerfrost an ... aber immerhin kann ich mich auf die Osterferien freuen, denn spätestens Ende April werden die Boote beim Segelclub wieder ins Wasser gelassen und davor müssen wir unser Segelboot putzen und den Rumpf neu mit Antifouling anstreichen. Also "müssen" wir in den Osterferien runter :-)  (noch 3 Monate ... wobei man noch erwähnen sollte, dass es heute auch am Lago richtig geschneit hat ... also auch nicht besser ist)

P.S.: Passend dazu kamen gerade eben 3 Pakete voll mit Bootszeugs (ein Fass ohne Boden ...)


Rettungswesten für alle Mitfahrer


Silencias testet schon mal


und hier das Antifouling
(Dinge, von denen ich vor wenigen Monate nicht wusste, dass es sie gibt)


mercoledì 11 gennaio 2017

will ich sehen


Ansonsten gewollt unspektakulärer Geburtstag, weil Wochentag und weil der 10. Januar eh immer zu nah an all den anderen Feierlichkeiten ist, aber spektakulärer Sauerbraten von miomarito zum Abendessen bekommen. Und heute endlich auch mal wieder richtig gearbeitet - so kann das jetzt weiter gehen.

(jetzt muss ich nur noch einen BabyKindersitter finden, damit miomarito und ich ins Kino können)

lunedì 9 gennaio 2017

Start ins neue Jahr

Der eigentlich Start ins neue Jahr beginnt ja dann doch immer erst mit dem Ende der Schulferien, und so freute ich mich doch über die Stille um 8:30 Uhr als alle Kinder aus dem Haus waren und ich beschwingt mit allerlei hehren Vorsätzen ins neue Jahr starten wollte. D.h. ich bin auch toll gestartet, habe fleißig Bilder zur Agentur hochgeladen, wieder mein Sportprogramm begonnen, dann meinen Schreibtisch aufgeräumt, ein wenige die Steuer begonnen (hoho! - das liegt aber daran, dass das Finanzamt jetzt quartalsmäßig - in meinen Augen - horrende Summen von mir haben möchte ... im Voraus sozusagen und mich das antreibt, die Steuer bald fertig zu machen, weil ich vermute, dass ich dann auch wieder was rausbekomme), ein neues Betriebssystem auf den Rechner aufgespielt
... und dann geriet mal wieder alles ins Stocken, weil das neue Betriebssystem und mein Email-Account nicht mehr mit einander sprechen wollten, weil ich meine Agentur-Abrechungen endlich mal in aussagekräftige Diagramme umwandeln wollte (a) dauerte das in Ermanglung eines passenden Programmes länger als gedacht, b) gefielt mir dann die Aussage dann nicht so wirklich) weil Tertia und ihre Freundin in Stadion-Lautstärke Weihnachtslieder durchs Haus schmetterten, weil ich ein herrenloses Handy fand und den Besitzer wiederfinden musste, weil ich einer Mutter Beiseite stand, deren Sohn auf dem Spielplatz böse auf den Rücken gefallen war (bring alles Karma-Punkte, aber keine aufgeräumte Wohnung oder so), weil ich doch bitte dies und jenes, und sofort das und das machen sollte und überhaupt.

Morgen dann der nächste Versuch. Im neuen Lebensjahr ....