martedì 25 aprile 2017

Was schaust und liest du so?

Dank "Urlaub" und "Dank" einer sich länger hinschleppenden blöden Erkältung kann ich mal wieder berichten, was ich gerade so schaue und lese.

Zunächst einmal zum Lesen. Ich habe seit Ewigkeiten nichts mehr gelesen, einfach weil es am Abend doch viel einfacher ist, sich das Hirn mit einer Serie zu füllen und dabei - eben ohne Gedankenkarussell - einzuschlafen als ernsthaft ein Buch zu lesen. Ich hätte auch nie gedacht, dass es mal so weit kommen würde, aber dem ist nun schon seit längerem so.
Zum Geburtstag bekam ich dann den überall ja bereits jubelnd besprochenen Band der Trilogie von Elena Ferrante: Meine geniale Freundin.




Jetzt sah ich dann endlich im Urlaub in Italien (wo sonst!) die Möglichkeit, mich vielleicht in Ruhe und entsprechender Umgebung (okay, Nord- und nicht Süditalien ...) diesem "epochales literaturgeschichtliches Ereignis" zu widmen ... ja ... okay ... gut ... nach den ersten 100 Seiten dachte ich mir noch, nun ja, vielleicht kommt das ja dann noch  ... nach 200 Seite bin ich noch mal Rezensionen lesen gegangen ... nach 300 Seiten habe ich mir das Original auf Italienisch im Internet angesehen, weil ich dachte, gut, vielleicht hat die Übersetzerin ja was verbockt - war mir dann aber angesichts der Tatsache, dass ich den italienischen Text problemlos runter lesen konnte (und mein Italienisch reicht so je nach Wein-Level für mühsame bis leichte Tischgespräche), ziemlich sicher, dass das mit dem "literarischen Meisterwerk" irgendwie nicht so ganz hinhauen kann. Irgendwann habe ich aufgehört zu lesen - was auch am Urlaubsverlauf lag, aber ich kann mich jetzt auch nicht wirklich aufraffen, das Buch noch zu Ende zu lesen, weil ich es eben nicht nur sprachlich enttäuschend sondern auch inhaltlich äußerst banal fand. Gerade noch so Urlaubslektüre. Schade eigentlich, weil Süditalien, Frauen-Freundschaft und historisches Überblick oder so wären ja eigentlich gar nicht so schlecht.

Vor dem Urlaub habe ich noch schnell die letzte Staffel The Good Wife zu Ende gesehen und war sehr zufrieden mit dem Ende der Serie, auch wenn ich den Schluss etwas holprig fand. Danach habe ich mich entschlossen, weitere desillusionierte Frauen um die 40-Serien anzuschauen und war sehr angetan von der britischen Krimi-Serie Marcella (Netflix):



(schwedischer Autor, also Lebensfreude schon mal garantiert ;-)) 
 Trailer kann ich nicht einbetten, den gibt es hier 

In der Serie kehrt die Hauptfigur Marcella wieder in ihren Beruf als Polizistin zurück als sie von ihrem Mann verlassen wird und verwickelt sich anschließend in eine Serienmöderjagd, die völlig offen lässt, wer wie in was verstrickt ist - ausführliche Kritik hier. Ganz ähnlich wie die FAZ (!) bin ich auch der Meinung, dass die Hauptdarstellerin so gut und die Serie so spannend ist, dass man über ein paar Ungereimtheiten und Oberflächlichkeiten in der Geschichte hinwegsehen kann. Definitiv empfehlenswert und ich freue mich schon auf die nächste Staffel - die irgendwann dieses Jahr herauskommen soll.

Der FAZ-Artikel zu Marcella hat dann auch schon Bezug auf meine nächste Empfehlung genommen, nämlich die - bisher - zwei Staffeln von Broadchurch. Auch hier Lebensfreude pur ;-), ein 11jähriger Junge wird in einer Kleinstadt (Broadchurch) umgebracht und die lokale Polizistin Ellie Miller (gespielt von der tollen Olivia Colman, die mir als schwangere, bodenständige Agentin schon in The Night Manager so gut gefallen hat) sowie ihr neuer schottischer Vorgesetzte machen sich an die Arbeit, den Mord aufzuklären. Super gemacht, die Schauspieler, die Bilder, die Dialoge, einfach alles.




Von mir noch der Hinweis, dass man sich das dringend schon im Original anschauen sollte, aber wie man nach dem Anschauen des Trailers vielleicht auch erkennen kann, so ganz ohne Untertitel wird es - der schottische Polizist ... - manchmal schwierig.
(Hier die ausführliche Kritik zur ersten Staffel in der FAZ - aha, ich lese gerade, die deutsche Synchronisation muss schrecklich sein)

P.S.: Und vielen Dank an die Jongleurin für die beiden Tips - von alleine wäre ich nicht auf die Serien gekommen. 


giovedì 20 aprile 2017

Lago Tage - Teil 3

Am Donnerstag hätten wir um 9 Uhr oder so am Segelclub sein müssen, um rechtzeitig vor dem Mittags-Windloch (am Morgen weht der Wind aus Norden, dann kommt über Mittag eben ein Windloch bzw. eher Windstille, und am frühen Nachmittag setzt dann der Wind von Süden ein - so ungefähr jedenfalls) segeln zu können, da wir da erst langsam aufstanden, war klar, Segeln gehen wir erst am Nachmittag. Also fuhren miomarito, Tertia und ich (die großen Kinder waren sich ausnahmsweise mal einig und beschlossen zu Haus in ihren Betten zu bleiben) nach Riva zum Shopping, d.h. miomarito kaufte sich neue Hosen und Hemden, das Angebot für Frauen ist rund um den Lago eher befremdlich. 

Schnelles Mittagessen bzw. Panini zu Hause und dann konnte es losgehen:



Tertia bekam von der - süditalienischen - Freundin von miomaritos Tante einen Haufen Schmuck zum Spielen geschenkt, darunter auch dieses famose, von mir Katholiken-Power-Armband getaufte Stück. Neben den Mariendarstellungen gibt es - hier jetzt nicht zu sehen - auch noch Bilder von Giovanni Paolo II und Pater Pio, also alles was man als italienischer Katholik so auffahren kann. Das trage ich jetzt zum Segeln - man weiß ja nie - und eventuell auch hier mal im Dorf zum Pietisten erschrecken.

Segel war dann ganz, ganz toll. Wir wurden mit einem richtigen ;-) Boot rausgefahren, es gelang uns dann, ohne weiter irgendwie peinlich aufzufallen loszulegen und auch Tertia legte ihre im letzten Sommer noch größere Scheu gegenüber dieser Fortbewegungsart ab - und sah sich also große Piratenkönigin.



Filmchen-Test





hach!

das war so der erste - und einzige Tag - mit etwas entspanntem Feriengefühl, der Ausflug nur mit Tertia wirklich harmonisch, das Segeln verlief relativ friedlich und niemand flippte komplett aus.







Am nächsten Morgen kamen miomaritos Eltern aus Deutschland, was bedeutete, dass wir deutlich zusammenrücken mussten, Dreizimmer-Wohnung mit 7 Leute geht nur eine begrenzte Zeit. 



Hier übt sich ilfiglio schon mal in ersten Ansätzen beim in meine Fußstapfen treten (ich bin jahrelang begeisterte Vespa-Fahrerin gewesen, das Gefährt meines Schwiegervaters ist zwar keine Vespa, aber immerhin Piaggio - aber der Sohn muss sich natürlich noch ein paar Jährchen gedulden - auch wenn er der Meinung ist, das alles jetzt schon fahren zu können)



Hier noch ein Bild von Tertia, als wir uns zu Fuß auf den Weg zum Segelclub machten. Da es sehr windig war und auch nicht wirklich viel mehr als 5 Leute aufs Boot passen, war klar, dass Tertia bei Oma bleibt, und der Rest von uns Segeln geht. 
Ilfiglio weigerte sich dann erst einmal ausgiebig, eine Rettungsweste anzuziehen, das sei völlig lächerlich, wir würden ja keine Atlantik-Überquerung machen und überhaupt, was wir für Luschen seien, dass wir jetzt erst mal nur mit einem Segel segeln wollten. Es gab lange Diskussionen hin und her (genau das, was man auf einem Boot so braucht) und irgendwann beschloss der Sohn recht selbstständig, die Genua - das zweite Segel - loszumachen - was dazu führte, dass wir in den Genuss einer Seefahrt kamen, die etwas an das Reiten auf einem durchgehenden Pferd erinnerte. Entschuldigung für sein Verhalten: Er hab halt nicht gehört, dass miomarito gesagt habe, er solle das Segel NICHT aufmachen. In Zukunft hat der Sohn Bootsverbot. Punkt. Es gelang uns dann auch nur mittelprächtig die Genua wieder reinzuholen, ich saß die Rückfahrt dann auch nur noch untern in der Kajüte, weil mir ernsthaft die Knie flatterten. Da man das Boot nicht alleine steuern kann und sich ilfiglio jetzt eben schon mehrmals als unzuverlässig und uneinsichtig gezeigt hat, werde ich bei der nächsten Gelegenheit meinen Segelschein machen (ich hab' ja nix zu tun). 
Silencia leget dann noch ein weiteres Entspannungs-Schippchen drauf und flippte wohl eine halbe Stunde lang komplett aus, weil sie kein Eis bekam sondern alle nach Hause wollten - Gott sei Dank war ich da schon zu Fuß wieder auf dem Heimweg (der Rest fuhr Auto bzw. Moped). 


Samstag dann auf Grund des schlechten Wetters noch einmal shopping, dieses mal Schuhe und *hurra* ich wurde ausnahmsweise mal wirklich fündig und habe mir drei Paar Schuhe gekauft.



Die in der Mitte hatte ich die letzten drei Jahre schon an, jetzt gehen sie langsam kaputt und - wie schön! - es gab sie immer noch zu kaufen. Silencia war - hoppla - auch mal zufrieden, den sie bekam das erste Mal Schuhe (Ballerinas) aus der Erwachsenenabteilung - quasi die gleichen wie ich, während meine Mutter später über Whatsapp meinte, die rechts hätte sie sich auch gerne gekauft. Wir scheinen da auf einer Linie zu liegen. Ilfiglio fand nur 160€-Schuhe passend, alles andere war indiskutabel ... *muhaha*


Weiter ging es dann noch in einen uns bisher unbekannten Laden bei Riva, wo man regionale Spezialitäten kaufen kann. Die Internetseite verrät nicht allzu viel, aber ich kann einen kleinen Abstecher dahin - falls man in der Gegend ist - nur empfehlen. Die Leute sind sehr nett, man kann eben verschiedenes aus der Region kaufen (auch einiges, was definitiv nicht aus der Region ist, sich aber als Mitbringsel sehr gut eignet) man kann sich durch sehr viele gute und nicht zu teure Weine probieren - was miomarito und ich auch taten und dann Wein fürs Osteressen auswählten. 


irgendwann fotografiere ich mich da auch mal ganz in Ruhe durch das ganze Sortiment. 
So in 12 Jahren ...

Abschließend wollten wir dann noch das kleine Museum in Riva anschauen, was aber von den Kinder derartig systematisch boykottiert wurde, dass es überhaupt nur stressig war und man sich auch die größte Mühe machen konnte, Dinge zu finden, die auch für die Kinder interessant hätten sein können (und da gab's Sachen) - egal. Alles doof, alles eine Zumutung und warum wir nicht wie andere Leute anständig Urlaub (was immer das sein soll) machen könnten. 


Blick vom Turm des Museums, der alten Festung von Riva



Und dann noch mal ein pittoreskes Schlecht-Wetter-Foto vom Lago.


Ja, und am nächsten Tag lag ich dann krank im Bett, Ostersonntag samt großen Familienessen ohne mich, am nächsten Tag dann ordentlich Ibuprofen, schnelles Packen und die Heimfahrt durch Schnee und Wind. Jetzt bräuchte ich Urlaub - gibt's aber nicht, immerhin sind die Mädchen jetzt bis Sonntag bei meinen Eltern, ich durfte die letzten beiden Tage mehr oder weniger im Bett verbringen und so langsam werde ich auch wieder fit. 

Ich weiß nicht, an was es liegt, Urlaub mit den Kinder (vor allem den Großen) ist unglaublich anstrengend, das ständige Streiten, ilfiglio hackt auf Silencia herum, Silencia flippt entsprechend und auch nicht entsprechend völlig aus, Diskussionsversuche um alles und jedes, die Vorstellung, wir müssten von morgens bis abends die Entertainer geben, Mithilfe bei irgendwas was eine Zumutung, wir eh total lächerlich und nie, nie, nie sind sie zufrieden, immer soll es noch mehr sein, oder was anderes, oder was weiß ich was - rund um die Uhr. Ich hoffe, wir können sie über Pfingsten irgendwie  loswerden, denn miomarito und ich bräuchten dringend, dringend mal ein paar Tage Urlaub, echten Urlaub.

Lago-Tage Teil 2

Am Montagmorgen stand miomarito früh auf, um sich wieder an seine Bewerbung zu setzten, der Rest der Familie schlief sich aus. Ilfiglio, der schon den ganzen Sonntag genervt hatte, wann wir denn jetzt endlich Segeln gingen (wir erinnern uns daran, dass er im letzten Sommer noch ständig über unser neues Boot spottete und meinte, das sei so peinlich, da setze er keinen Fuß drauf ...) und gestern ein heute nicht nicht akzeptieren konnte, lief schon wieder zu Hochtouren auf und irgendwann gab miomarito genervt auf und fuhr mit ihm zum Segelklub. Ich blieb mit den Mädchen oben im Haus, weil ich miomarito nicht noch mehr ungeduldige Zuschauer zumuten wollte - und weil die Mädchen eh meinten, das sei ja eher langweilig ... zu zu schauen, wie die das Boot vorbereiten würden.

Gegen Mittag erreichte mich einen SMS von miomarito, ob ich den Schlüssel fürs Boot mitbringen könne und auf meine Frage, ob wir denn jetzt runter kommen sollten - keine Antwort ... dafür fuhren 40 min später miomarito und ilfilgio in klatschnass vor ... ohne jetzt auf die Einzelheiten einzugehen (und die gegenseitigen Schuldzuweisungen) das Mini-Boot war gekippt, alle beide landeten im Wasser (samt Rucksack mit Autoschlüssel, Handys usw.), ilfiglios Brille ging unter (und gesellt sich damit zu meiner vor Jahren an fast gleicher Stelle versenkter Sonnenbrille) und die beiden hatte ordentlich zu tun, das Mini-Boot wieder umzudrehen und an Land zu kommen. Aber das wichtigste: niemand vom Club hatte es gehen ;-) (wir gehen davon aus, dass die uns eh ... allen voran das Faktotum des Clubs ... für völlig bescheuert und unfähig halten ... warum wohl ...)



Am späteren Nachmittag ging es wieder runter, allerdings war das Wetter nicht so wirklich toll und der Motor unseres Segelboote funktionierte plötzlich auch nicht mehr, so dass an irgendwo anlegen und Mädchen einsammeln auch nicht so wirklich zu denken war. Also Segeln erst mal verschoben - wir fuhren stattdessen nach Malcesine, um diverse Schlüssel für Boot usw. nachmachen zu lassen (etwas, was man im Sommer tunlichst vermeiden sollte, wenn sich die die Touristenmassen durch die Gassen schieben). Für die Kinder gibt es Eis und für uns einen Weißwein - das machen wir sonst im Segelclub, aber ... wir erinnern uns ... der ist heute eher zu.

Am Dienstag ging es für mich und die Mädchen zu Fuß (bzw. für Silencia, die ja nicht mehr hasst als Laufen, mit dem Rad) nach Castelletto auf den Markt. Da ist man gemütlich eine Stunde unterwegs, läuft immer schön am Strand entlang und wenn ich verspreche, dass am Ende jeder ein Eis bekommt, dann klappt das auch relativ gut ohne Gemotze - im Sommer ist das die bisher einzige Alternative dazu, ewig mit dem Auto im Markt-Stau zu stehen und dann auch keinen Parkplatz zu bekommen. Aber wir haben eine Plan - dazu später mehr ;-)


Mal kein Gestreite und Gezanke sondern schwesterliche Zusammenarbeit


Am Markt ist überraschenderweise kaum etwas los, man hätte vermutlich auch direkt am Markt parken können, ich ziehe eine Nummer am Käse-Stand und werde gleich als nächstes aufgerufen - das hatten wir noch NIE.


Am Käse-Stand gibt es den besten Käse (der Welt - also aus der Gardasee-Region), ich kaufe immer sehr große Mengen ein, denke immer erst, dass das Geld bestimmt nicht reicht und dann, wenn ich die zu zahlende Summe genannt bekomme, dass sie bestimmt aus Versehen die Hälfte des Käse jemanden anders auf die Rechnung gesetzt haben - und freue mich dann nach einem Kontrollblick auf den scontrino unendlich, dass man da so viel guten Käse für so wenig Geld bekommt.




Und weil wir bei der Freundin von miomaritos Tante etwas sehr seltsames serviert bekamen (bzw. ich just eine Woche vorher darüber etwas in einem Food-Blog gelesen hatte) kaufe ich dieses komische grüne Zeugs (und bekannteres) am Gemüsestand. Es handelt sich dabei um agretti (auch barba di frate genannt), ich fand, dass sie etwas wie Algen schmecken, bei meiner folgenden Internet-Recherche stellte sich dann heraus, dass es sich dabei um ein Gewächs aus der Gattung der Salzkräuter handelt - was den salzigen Geschmack erklärt, ansonsten aber eher so was wie Spinat ist, also vom sonstigen Geschmack und von der Zubereitung her. 

So, und aber zu unserem genialen Marktplan: 


Hier sieht man rechts so ein bisschen den Markt, in der Mitte den Steg, an dem man mit dem Boot parken kann. Ja, Parken. Es gibt ja hier nur ganz kleine Mini-Häfen, wo kein Platz für Gastboote ist, aber hier kann man eben anlegen und einen PARKSCHEIN ziehen:


Das finde ich so abgefahren, dass wir das unbedingt machen müssen. Außerdem umgeht man so im Sommer den ganzen Verkehr bzw. die Lauferei - wobei miomarito meinte, das sein wegen des Windes vermutlich nicht ganz so einfach ... 

Als wir uns auf dem Heimweg machen, kommen uns miomarito und ilfiglio mit dem Auto entgegen, nehmen die Mädchen mit, während ich mit dem Rad heimfahre. Nachmittags geht es noch mal nach Malcesine - bevor es über Ostern dann voll wird -  miomarito kauft sich Schuhe, außerdem treffen wir jemandem vom Segelclub, der miomarito für den nächsten Tag zwei Stunden lang einen Segellehrer organisiert, damit er sein Segelkönnen wieder etwas auffrischen kann.


So schön




Den nächsten Tag verbrachte miomarito hauptsächlich mit Bewerbung schreiben, ich las ein bisschen (dazu in einem gesonderten Post noch mehr), wusch Wäsche usw, die Kinder lagen in ihren Betten und benutzen ausgiebig das hauseigene WLan. 



Miomarito und ilfiglio verschwanden dann am späten Nachmittag zum Segeln mit Segellehrer, Tertia und ich  (Silencia blieb lieber motzig zu Hause ...) spazierten etwas später gemütlich zum Segelclub, der heute - Mittwoch - geöffnet war - daher ein Wein für mich, ein Eis für Tertia - und ein Foto, damit man sieht, wie glamourös das Ganze ist ;-)




mercoledì 19 aprile 2017

Lago-Tage Teil 1

So, wir sind wieder vom Lago zurück, ein bisschen was zu sehen gab es ja schon auf Instagram, ich hab mich ja auch mal an den Stories versucht, nun ja, ich bin halt doch Fotografin. Kurz zusammen gefasst, was miomarito und ich ja äußerst dringend gebraucht hätten wären 10 Tage Entspannung, Erholung und Urlaub für unsere Nerven gewesen - aber wie so oft: war es einfach nur stressig und nervig und wir wären vermutlich besser zu Hause geblieben bzw. hätten die großen Kinder einfach zu irgendwelchen Großeltern abgeschoben.


Es fing immerhin gut an, wir hatten am Freitag um kurz nach 14 Uhr alles gepackt und im Auto verstaut (u.a. zwei Rennräder, 5 Rettungswesen, eine Schleifmaschine und unser gesamtes Bettzeugs ...)


wunderschöne Fahrt über den Fernpass - dort, quasi bei der Mitte der Strecke, tanken wir immer günstigeren Österreichischen Diesel, kaufen ein Pickerl und es gibt einen Fahrerwechsel - normalerweise fahre ich zuerst, dann übernimmt miomarito - deshalb gibt es immer erst Alpenbilder NACH dem Fernpass ;-) Weil niemand mehr Lust hat nach 22 Uhr in der Wohnung am Lago noch anzufangen zu kochen, gibt es inzwischen recht traditionell eine Pizza in der Friedburg bei Klausen. Super lecker und im Garten gibt es ein Trampolin, welches die Kinder lieben. Ankunft war dann irgendwann kurz vor Mitternacht ... oder so.



Am Morgen gleich das noch traditionsreichere Foto vom Balkon

Allgemeines Herumlungern, weil miomarito mit seiner Bewerbung nicht fertig geworden ist und jetzt noch weiter daran arbeiten muss (zieht sich dann bis Mittwoch)  und ich nicht alleine mit allen Kindern zum Einkaufen fahren will - das liegt auch daran, dass die Zufahrt zu unserem Haus mit unserem Auto kaum zu bewältigen ist und ich mich die letzten Jahre Dank Schlafmangels und sich auf den Rücksitzen prügelnden Kindern auch außerstande sah, das mal zu üben. 



Hier auf dem Foto kann man - schlecht - die erste Hälfte der Zufahrt erkennen, wichtig ist zu wissen, dass man da unten eine Tor sieht, an (!!) dem man eine 90° Kurve bewältigen muss - und wenn man da nicht im richtigen Winkel bis quasi 1mm an das Tor heranfährt und entsprechend richtig einschlägt ... war's das. Im weiteren Verlauf hat man dann links und rechts 5 cm, um an den Häusern und Mauern vorbeizufahren. Und immer schön steil abwärts. 
Aber es kann natürlich nicht sein, dass ich mich da weiter vor drücke und so habe ich das dieses Mal fleißig geübt - nicht ganz so viel wie es hätte sein müssen, aber hochzugs traue ich es mir jetzt auch schon mit schreienden Kinder auf den Rücksitzen und ohne miomaritos Anweisungen zu. Runterzugs .. nun ja ... wenn es sein müsste, würde ich es vermutlich auch hinbekommen. Oder wie miomarito und miomaritos Vater eben ein Stück Hauswand mitnehmen ... 

So, dann irgendwann doch einkaufen, es gibt kurz vor Malcesine einen kleinen Discounter, der inzwischen unser fester Supermarkt vor Ort ist, weil man da im Gegensatz zum Supermarkt in Malcesine nicht zwischen Vollkornbrötchen, Paulaner und Birchermüsli die italienischen Lebensmittel suchen muss, sondern dazu auch noch guten Wein zapfen kann und sehr gute Wurst&Käse bekommt - und keine überteuerten Touristen-Apotheken-Preise bezahlen muss wie beim Supermarkt - bei uns - vor Ort.



Nachmittags ging es dann zu unserem Boot, das den Winter über an Land lag. 




Tertia und ich gingen aber zunächst einmal an den Strand 



da sie mir nicht glauben wollte, dass man da nicht doch vielleicht ein bisschen schwimmen gehen könnte. Das Missverständnis wurde dann recht schnell aufgeklärt ;-) wobei man sagen muss, dass das Wasser auf Grund des schon länger anhaltenden schönen, warmen Wetters (und des späten Ostertermins) nicht ganz so eiskalt (fast wörtlich zu nehmend) war wie sonst an Ostern - Gott sei Dank (aber dazu später).


sonst gäbe es dieses Bild auch nicht ;-)


Ansonsten Boot ausräumen, wir hatten im letzten Sommer gar keine Zeit mehr uns das alles genau anzuschauen - wir stellen fest, dass wir überraschend viele Segel besitzen ... und sind uns gar nicht sicher, was das alles sein könnte ... (Profis ...) Großsegel, Fock, Spinnacker, Genua und dann noch irgendwas ...


und dann putzen ... und raten Sie mal, wer dann am Ende eigentlich alles geputzt hat ...
(the usual suspect - Einzahl!)






Am Sonntag ging es dann nach Verona zu miomaritos Tante und dann weiter zu einer ihrer Freundinnen, die wir inzwischen auch recht gut kennen, zum Mittagessen. Die Kinder schaffe es ernsthaft, sich während des Essens fast einen Stunde lang lautstark um drei Überraschungseier zu streiten ... Schwer beschenkt und bepackt fuhren wir am Nachmittag wieder zurück an den See, wo unser Boot schon im Wasser liegt. 
Es stellt sich leider heraus, dass der Segelclub im April Montags und Dienstags mehr oder weniger geschlossen ist. Sprich, es gibt niemanden, der uns - wie sonst üblich - zu unserem Boot rausfahren kann. Man kann sich aber ein kleines Mini-Boot ausleihen und - wenn man Paddel hat - was wir haben - raus paddeln. Ich bin aber sehr skeptisch angesichts des eher traurig anmutenden Anblicks des Mini-Bootes und stelle schon mal fest, dass ich (und Tertia) damit sicher nicht zum Boot hinaus paddeln werden. Man möge uns dann bitte mit dem großen Segelboot irgendwo einsammeln. Und ich sollte recht behalten.

giovedì 6 aprile 2017

Jubelpost

Die Heizung geht endlich wieder *jubel*


mercoledì 5 aprile 2017

5. April

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. des Monats in die Runde: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" oder kurz und einprägsam WMDEDGT?

 Hier gibt's endlich mal wieder normalen Alltag zu berichten, ein ganz normaler Mittwoch, der bei uns der einzige Tag ohne Nachmittagsunterricht und feste Terminen ist. Ansonsten gibt es noch die Vorbereitungen für die Fahrt an den Lago, letztes Jahr waren wir auf Grund des damals an Ostern so schlechten Wetters nicht am Gardasee, dieses Mal sieht es besser aus (und außerdem müssen wir unser Segelboot streichen bevor es saisonbedingt zu Wasser gelassen wird). 

6 Uhr das 6-Uhr-Glockengeläut weckt mich wieder einmal vor dem Weckerklingeln, ich schaffe es nicht, noch einmal einzuschlafen, was aber nicht so schlimm ist, weil ich gestern - trotz Begeisterung über die 7. Staffel The Good Wife - früh ins Bett (und dann auch schlafen) gegangen bin.

6:30 Uhr ich stehe auf und die übliche Morgenroutine beginnt, die großen Kinder wecken, mir einen Kaffee machen, schnell auf die Schlagzeilen im Internet schauen, Vesperboxen richten, schauen, dass niemand wieder eingeschlafen ist, Tertia ist auch schon wach, die Großen streiten sich - wie immer - , die Katze nervt mit ihrer neuster Macke, dass sie nämlich nur dann etwas isst, wenn ich ihr die Schüssel reiche und dann bitte schön ich neben ihr stehen bleibe - tue ich das nicht verfolgt sie mich solange miauend bis ich ihr wieder die Schüssel reiche usw. Mittagessen für Tertia kochen bzw. aufwärmen und einpacken, Silencia zum 297. Millionsten Mal erklären, dass sie verdammt noch mal bitte schön Zähne putzen soll. Die Großen verlassen das Haus, schwingen sich auf ihre Räder und verschwinden in Richtung Schule. Tertia sitzt friedlich am Esszimmertisch, frühstückt und macht IQ-Puzzle:


(ich soll sagen, dass sie gerade Nummer 64 geschafft hat -
nicht vergessen, mit in den Urlaub zu nehmen!)

8:30 Uhr So, Tertia in den Kindergarten gebracht, kurz mit einer befreundeten Mutter, die ich schon länger nicht mehr gesprochen habe, die Brandherde (Schule, miomaritos berufliche Zukunft samt eventuellem Umzug sowie der Stress mit unseren Vermietern) besprochen und jetzt Kaffee, etwas Frühstück und schauen, was bei den Agenturen so los ist - und mir schnell was einfallen lassen, was ich heute fotografieren könnte ... ab morgen bin ich vermutlich im Pack- und Aufräumstress. 

9:30 Uhr mit der Frau Kollegin gechattet, einen neuen Blogpost für die Shootingqueens verfasst, diverse wichtige Emails geschrieben, mir das Hirn zermartert, was ich heute fotografieren könne - ich glaube, ich bin urlaubsreif ... miomarito ist auch wach, kein gemeinsamer Kaffee, weil zu viel Arbeit, aber kurz gemeinsame Freude über den Wetterbericht für den Gardasee (die letzten Tage sah es so aus als würde spätestens am Dienstag der große Regen losgehen, jetzt scheint das Wetter aber zu halten). 
Ich muss mich zum einkaufen aufmachen, vielleicht bekomme ich da ja eine zündende Idee ...

12 Uhr wie passend - in der Post war heute - endlich - der französische (okay, ich hab ihn auf englisch bestellt) Camping-Katalog auf dem Tertia als Cover-Girl drauf ist: 


Ansonsten warte ich gerade darauf, dass sich bei den Agenturen und meinen dort hochgeladenen Bildern etwas tut, während in der Küche der Quinoa (was sonst) vor sich hin köchelt ... außerdem kurzes Telefonat mit miomarito, der inzwischen an der Uni ist, kurz Chat mit meiner Mutter, Anruf von Silencia, dass ihre Bioarbeit verschoben wurde und sie länger in der Schule bleibt, um dort in Ruhe zu lesen (!?) und irgendwie das Gefühl, dass mir heute die Zeit davon rennt ... Urlaub, ich brauche endlich Urlaub.

13 Uhr So, heute eher mittelkreativ, ich habe eine grüne Detox (oder was auch immer) Quinoa Bowl fotografiert, auf drei Untergründen und in drei verschiedenen Schüsseln, weil die Bowl selbst quasi immer gleich aussieht, kann ich die Bilder heute aber nicht ernsthaft auf verschiedenen Agenturen verteilen. Da ist eigentlich derzeit mein Ziel, mit einmal Kochen bzw. Anrichten gleich alle Agenturen beliefern zu können, dazu müssen dann aber eben nicht nur die Untergründe und Schüsseln und Gabeln usw. unterschiedlich sein, das Essen muss schon auch ein bisschen anders angerichtet sein, sonst bekommt man - falls es dann irgendwann jemandem auffällt - ganz schön Ärger. Bilder sind auf meinem Rechner, jetzt beginnt das Bearbeiten und die Überlegung, wer denn jetzt die heutigen Bilder bekommt. 
Ansonsten noch alle Fenster aufgerissen, damit Wärme in die Wohnung kommt, da wir seit Wochen schon keine funktionierende Heizung mehr haben (Dank Brandherd Nr. 3) - und morgen soll es kalt werden ...

14 Uhr gleich kommt Tertia (alleine!) vom Kindergarten nach Hause, ich bin noch nicht mit dem Bearbeiten der Fotos fertig, die Küche sieht auch noch aus als hätte eine Bombe eingeschlagen, normalerweise habe ich zumindest eine Einsendung bis 14 Uhr bei einer Agentur, heute muss ich versuchen, das entweder heute Nachmittag noch irgendwie fertig zu bekommen oder aber heute Abend. Heute Nachmittag kommt nämlich eine - bisher noch nie hier gewesene - Freundin von Tertia und ich habe keine Ahnung, wie gut das funktioniert. Außerdem muss ich eigentlich auch noch das Auto  für den Urlaub sauber machen, ich dachte, ich könnte das machen während die Mädchen im Garten spielen, aber jetzt zieht es doch ziemlich zu ... mal schauen. Auf jeden Fall muss ich jetzt erst mal hier drinnen aufräumen ... hilft auch gegen die jetzt wieder ins Haus kriechende Kälte ... und irgendwie scheint ilfiglio mal wieder in der Schule beim Fußballspielen verschütt gegangen zu sein ... nun ja ... sind ja eh bald Ferien.  Ich habe inzwischen auch mein Fotomodel aufgegessen ....


15:30 Uhr Tertia und ich haben zusammen etwas aufgeräumt, die Geschirrspülmaschine läuft, ebenso die Waschmaschine. Wie immer werde ich weder mit Haushalt noch mit Erwerbsarbeit auch nur irgendwie annähernd fertig (fertige, edierte Fotos müsste ich auch noch hochladen und MRs ausfüllen und Bilder von letzter Woche bearbeiten ...) Ich habe mit einer Agentur gemailt (das Edieren zog sich meiner Meinung etwas arg lang hin ... hatte auch recht, irgendwas lief wohl schief, bis Ende der Woche dann aber, versprochen! ;-), kurz mit ilfiglio telefoniert, der heute Abend mit seinen Freunden in einer Kneipe Fußball schauen gehen möchte und jetzt noch an der Schule Fußball spielt, dazwischen muss aber noch Französisch-Vokabel-Lernen eingebaut werden. Tertia und ich gehen jetzt ihre Freundin vom Flötenunterricht abholen. 

16:45 Uhr weil hier eh grad alles so gut läuft hatte das Besuchskind überraschenderweise nicht da Flötenunterricht, wo ich felsenfest davon überzeugt war, dass es Flötenunterricht hätte. Die dortige Flötenlehrerin schickte mich zur anderen Flötenlehrerin im Dorf (von deren Existenz ich gar nichts wusste), dort war aber niemand ... also schickte ich Tertia nach Hause, sie sollte schauen, ob das Besuchskind von alleine zu uns kommen würde. Ich versuchte, die Mutter, die mit ihrem anderen Kind auf einem Geburtstag außerhalb weilte, auf dem Handy zu erreichen, was nicht gelang und fuhr dann mit dem Rad zu den Nachbarn der Besuchskinds (mit ebenfalls gleichaltriger Tochter), um diese zu fragen, ob sie wüssten, wo dieses Flötenunterricht habe. In der Schule - so wie Tertia. Warum ich das nicht wusste, nicht einmal in Betracht gezogen hatte, wissen nur meine blank liegenden Nerven. An der Schule war aber niemand mehr, nur ein 2. Klässler, der mir erklärte, dass unser Besuchskind mit einer Klassenkameradin gespielt und auf mich gewartet habe. Also fuhr ich weiter durchs Dorf zu dieser Klassenkameradin, die mir dann erklärte, dass die Erzieherin von der Schule (und gleichzeitig eben Flötenlehrerin) unser Besuchskind zu uns nach Hause gebracht habe. Und das sassen die beiden dann auch schon im Garten und spielten fröhlich miteinander. Und ich brauch jetzt einen Schnaps - oh schön, die haben sind in der Toilette eingeschlossen und bekommen den ca. 200 Jahre alten Riegel nicht mehr auf ... ich muss dann mal ...

17:30 Uhr also, die Mädchen sind wieder aus der Toilette draußen und spielen sehr schön Prinz und Prinzessin. Ilfiglio berichtet mir, dass der Klempner für unseren Ölofen in meiner Abwesenheit angerufen hat, sich aber morgen um 7:30 Uhr wieder meldet und verschwindet wieder in die Stadt zum Fußball schauen, schlauerweise ist er mit den zwei Jungs aus der Klasse verabredet, die sich beide weigern, ein Handy zu benutzen/besitzen und jetzt darf ich auf Grund eines Location-Wechsels (die eine Kneipe zeigt das Spiel nur im Raucherteil und da dürfte die Jungs natürlich nicht rein also wurde nach vielem hin und her (weil das hier tatsächlich sehr schwer ist) eine Location gefunden, die rauchfrei Fußball zeigt) ... also ich bin die Telefonzentrale falls etwas schief geht ... ups und schon der erste Anruf aus der TELEFONZELLE ... Silencia ist übrigens auch schon länger wieder zu Hause und liest den neusten Band von Robin Stevens: Teestunde mit Todesfall, den sie sich von einer Freundin ausgeliehen hat - die gemeinerweise ;-) mehrere Jahre in den USA gelebt hat und alle bisher erschienen Bände zu Silencias Empörung bereits auf Englisch lesen konnte (und jetzt anscheinend noch mal auf Deutsch). Miomarito ruft ebenfalls an, hört sich meine Flötenunterricht-Geschichte an, muss mir dann mitteilen, dass er seine derzeitige Bewerbung noch mal überarbeiten muss und nach dem Fußballspiel nicht nach Hause kommen kann sondern weiter an der Uni bleibt, um das Ganze vorm Urlaub fertig zu haben.

18:15 Uhr eine befreundete Mutter ruft an, und fragt mich, ob ich am Schulanfang Fotos machen könnte oder ob ich dort rein als Mutter agieren möchte. Ich mache natürlich gerne Fotos (gegen anständige Bezahlung, was aber dem Schwaben an sich "koschde darf's fei nix" aber eher schwer fällt), allerdings weiss ich ja noch gar nicht, ob wir dann überhaupt noch hier wohnen. Längerer gemeinsamer Exkurs über Arbeitsmarktsituation für quasi habilitierte Mittelalterhistoriker (miomarito) und promovierte Mittelalter Archäologen (sie). Das Besuchskind wird abgeholt und der Vater zeigt sich angesichts meiner Schilderungen der Flötenunterrichts-"situation" tiefenentspannt. Danke. 
Die Mädchen sitzen vorm Fernseher, ich habe jetzt weder aufgeräumt, noch das Auto sauber gemacht, noch irgendwelche Bilder zu irgendwelchen Agenturen hochgeladen ...  aber werde mir jetzt ein Nervenbier gönnen bevor ich mich ans Abendessen mache. Vielleicht heute Abend noch ein paar Bilder bearbeiten und hochladen ... Ha, the Guardian-App teilt mir mit, dass Steve Bannen strippen of his role on the national security Council - doch kein so schlecht Tag heute ;-)

20 Uhr Zum Abendessen gab es für mich und die Mädels geschmälzte Maultaschen mit Ei. Wenn wir zu fünft zusammen zu Abend essen, dann reichen zwei Pfannen voll mit Maultaschen und Ei nämlich nicht mehr, um die ganze Meute satt zu bekommen, also muss man die Gelegenheit nutzen. Ilfiglio kommt auch nach Hause, hat aber schon - wie vermutet - in der Kneipe was gegessen. Ich bin fix und fertig, ich bezweifle, dass ich heute abend noch etwas arbeiten kann. Jetzt heisst es erst einmal Tertia ins Bett bringen - ohne dabei selbst einzuschlafen.

21 Uhr Tertia schläft endlich, Silencia liegt immerhin schon im Bett, ilfiglio schaut noch Fußball, miomarito ist noch an der Uni  - ich werde jetzt einfach ins Bett fallen - ich mag nicht mehr - und noch eine Runde The Good wife schauen. Gute Nacht.


Die anderen Tagebuchblogger gibt es hier.